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Freitag, 26. Juli 2013

Gewitter sind gefährlich

Sommer 2013. Inzwischen haben wir ja die Hundstage. Und zwischendurch natürlich die üblichen Gewitter der oberrheinischen Tiefebene. Ich weiß genau, wo ich mich da verstecken muss.
Unter dem Schreibtisch meiner Chefin. Am liebsten noch zwischen ihren Beinen.
Meiner Chefin ist bei Gewitter noch nie etwas Böses zugestoßen.
Also wird sie wohl Bescheid wissen, wo es schön sicher ist.
Neulich, im Juni, hat es in Karlsruhe böse gewütet. Sogar ein Kran ist umgefallen.
Und auf der Terrasse sah es hinterher SO aus.
 Also, wenn so ein Gewittersturm sogar einen Blumenkübel samt Erde verschiebt
- wie würde es da einem Beagle ergehen?
Mit flatternden Ohren würden wir hoch über dem Rhein fliegen.
Nee, da ist es unter dem Schreibtisch doch sicherer!
* * * * *
Als wir daher letzte Wochenende wieder zum Wandern fuhren und am Vorabend der Jura mal wieder in Wolken versank (kennen wir ja schon)...
 
 
... da fanden die Chefs mich bei dem nachfolgenden Gewitter direkt vor der Dusche wieder.
Lieber Duschen als Blitz und Donner!
 
 
Ich wollte gar nicht wieder rauskommen.
Und der Hunger war mir auch vergangen.
 
Kann mal wieder Winter sein?
 
Na gut, am nächsten Tag hat es nicht mehr gewittert,
und wir hatten eine herrliche Wandertour.
 
Aber davon demnächst mehr.
 


Dienstag, 27. September 2011

Unfreiwillige Wanderpause

September 2011.

Nicht, dass ihr denkt, wir wären faul geworden. Aber, ehrlich, es gibt Schöneres, als bei Gewitter auf dem Berg herumzutraben.

Neulich haben meine Chefs mich doch tatsächlich an eine Hütte geführt, die Hunde nicht betreten durften. Das war allerdings drüben in der Pfalz, nicht hier im Schwarzwald. Ich finde, bei Gewitter ist das üble Beagle-Quälerei!

Immerhin sind wir solidarisch alle draußen geblieben. Alle zusammen drinnen wäre mir lieber gewesen!




Hinterher habe ich dann genüsslich die Bänke trocken geleckt, anstatt mich wie meine Chefs ins Wasser zu setzen - Regenwasser schmeckt doch am allerbesten.


Und am nächsten freien Wochenende wollten wir am Sonntag starten, ganz früh, bloß: Sonntags fährt der doofe Bus erst nachmittags. Da kann man den Fahrplan ja gleich den Hasen geben. Die ganze Planung für die Katz! Na ja, die einen wie die anderen taugen ohnehin nur zum Hinterherjagen.

Jetzt brauchen wir ein komplettes Wochenende mit Übernachtung für den nächsten Abschnitt. Und ohne Gewitter!

Samstag, 20. August 2011

Durch Baiersbronn zum Kniebis

Sonntag, 14.08.2011.

Versprochen ist versprochen - wir ziehen weiter nach Süden. Das heißt, heute eher nach Südwesten, denn sonst sind wir bald aus dem Schwarzwald raus. In der Morgensonne laufen wir immer am Waldrand entlang durch das Tonbachtal und um den Rinken herum und begegnen dabei vielen Pilzen (darum werde ich nicht so viel fotografiert), einem Wespennest in einem alten Baumstumpf, dessen Bewohner meinen Chef stechen, bloß weil ich mal schnuppern komme (das wird auch nicht fotografiert, weil wir lieber schleunigst verschwinden) und einer ganzen Menge Wanderer.

Am Murgleiterportal steigen wir nach Baiersbronn hinunter und umgehen den Verkehr, indem wir durch den Park in Richtung Bahnhof laufen. Dort scheiden sich die Geister und auch meine Chefs: Die Herrenriege will mit dem Sessellift auf den Stöckerkopf und dort Mittag essen. Prima Idee!

Meine Chefin meint, dass so ein Sessellift nicht beaglesicher ist und dass wir den Aufstieg auch auf sechs Beinen schaffen. He, was ist das denn für ein Meutegeist heute? Die eine Hälfte zieht ohne mich ab? Das gefällt mir gar nicht.
Aber schon nach den ersten paar Höhenmetern erwartet uns als nette Überraschung ein nett gefüllter Brunnen zum Rasten, was wir gut gelaunt wahrnehmen. Ich bekomme auch gleich einen großen Napf Wasser. So lasse ich mir das Wandern gefallen!
So gestärkt schaffen wir den Aufstieg sogar in der Mittagshitze. Der obere Teil vom Aufstieg neben dem Lift lang ist "nicht kinderwagengeeignet". Das brauchen die nicht hinzuschreiben, das sieht jeder!


Auch hier sind jede Menge Leute unterwegs, zum Teil mit abenteuerlichem Schuhwerk. Und alle staunen, wie geländegängig ich mit Vier-Pfoten-Antrieb bin.
Oben an der Glasmännlehütte erwarten uns tatsächlich die anderen Chefs, und ich darf gleich wieder gemütlich ausruhen, während die anderen essen.

Das ist auch gut so, denn danach marschieren wir in nur 1,5 Stunden zum Kniebis rüber, wo das Auto steht.

Zwischendurch sehen wir in der Ferne Freudenstadt .


Dass wir ordentlich Tempo anschlagen, liegt daran, dass Gewitter angesagt sind, so dass der Blick meiner Chefs ziemlich häufig zum Himmel wandert. Aber wir schaffen es und sind genau 2 Minuten vor dem ersten heftigen Guss am Kniebis .


Von hier geht es demnächst weiter nach Süden - mir jucken schon wieder die Pfoten! Bei Bad Rippoldsau soll jetzt die Mama von Bruno dem Bären leben - ob ich die zu sehen bekomme?