Sonntag, 4. Mai 2014

Beagles und Australian Shepherds: Nur einseitig kompatibel

Mai 2014. Meine Chefs entführen mich nach Schiltach. Das liegt ungefähr kurz neben Wolfach, wo wir schon einige Male waren (beim Bärenpark im Wolfstal). Wer sich nicht mehr erinnert, darf im Blog unter dem Stichwort April 2012 nachlesen.
Fachwerkhäuser in Schiltach
Jedenfalls ist Schiltach eine hübsche Fachwerkstadt, wo man anständig zu essen bekommt (zumindest als Mensch).
Der schwarze Hund da drüben ist eine Attrappe, darum fahren wir noch ein ganzes Stück weiter. Dieses Wochenende wollen wir nämlich nicht in den Schwarzwald, sondern rüber auf die Schwäbische Alb und an die Donau.

Als ich endlich wieder aussteigen und einen gemütlichen Rundweg machen darf, treffen wir Tommy. Tommy ist ein Australian Shepherd, der meiner Chefin wegen seiner gelben Füße auffällt. Die hat er allerdings nur im Frühling, wenn er durch die Löwenzahnwiesen wetzt.
Leider darf Tommy keine Schafe hüten. Deshalb hütet er jeden, der sich von denen entfernt, die er gerade als seine Herde definiert.

Zum Beispiel auch ... BEAGLE. Wie er gleich demonstriert, als ich fröhlich zu meinem Lieblingsrennspiel "Ich bin der Hase, und du kriegst mich nicht", ansetze.
Australian Shepherd hütet Beagle
Tommy sorgt dafür, dass ich mich nicht weiter als maximal 20 Meter von meinen und seinen Chefs entferne. Gleich zwei Mal rennt er mich einfach über den Haufen, bis ich mit hängenden Ohren direkt neben meinem Chef stehen bleibe und mich nicht mehr von der Stelle rühre. Meine Chefin erwägt ernsthaft, sich so einen Beagle-Hütehund zuzulegen - sie wäre glücklich und der Shepherd voll ausgelastet. Könnte bitte mal einer MICH fragen???

Aber ich weiß schon, wie ich den klein kriege! Ich brauche einfach eine Beagle-Meute. Das schafft nicht einmal der beste Aussie! Wer unterstützt mich, bitte?

Kommentare:

  1. Da schaue ich aber... du wirst gehütet? Neee ehrlich das geht gar nicht.
    Deine Idee mit der Beaglemeute ist supi... vielleicht können wir das ja mal organisieren...
    bis recht bald im Blog
    wuff tibi

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    1. Das organisieren wir unbedingt, liebe Tibi. Gut, dass du mich verstehst. Und dann fahren wir an die Donau und drehen dem Aussie eine lange Nase.
      Lechzend nach ganz viel Meutenunterstützung,
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  2. Ich helfe dir gerne, wenn auch nur virtuell. Sich von einem Australian Shepherd hüten lassen, geht gar nicht, nicht, nicht. So ein Biest wolle mich nämlich als Welpe erziehen - mochte ich auch gar, gar nicht, ganz und gar nicht.
    Also versuch dich durchzusetzen- vielleicht hilft der Regen auch etwas mit und er verliert die gelben Pfoten - die dein Frauchen so faszinieren.
    Gute Bummels ohne Hütehund wünscht
    Ayka

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    1. Du liebe Güte, Ayka, wer kam denn bloß auf diese Idee? Australian Shepherds sollen schön Schafe hüten statt Hundewelpen. Wir sind zum Glück schon wieder zu Hause, sodass zwischen uns und Tommy und den Löwenzahnwiesen beruhigende 200 Kilometer liegen.
      Wären wir mal lieber in den Jura gefahren (wobei meine Chefin gerade meint, Schwäbische Alb und Donautal wären mit dem Jura sozusagen verwandt - das will sie euch demnächst zeigen).
      Bis bald,
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  3. Klasse Foto, das mit dem erschrockenen Beagle :-)

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    1. Meine Chefin fand das auch, Krümelmonsterchen, nur ich nicht wie man sieht.
      Grüßli vom Cookie

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